Vidya oder Avidya
Das haben Sie noch nicht wahrgenommen?
Das ist keine Schande
Wenn jemand eine Dimension ganz und gar erforscht hat, sagt man auf Sanskrit (ved.Sprache, = zusammengefügt), er habe Vidya erlangt.
Wörtlich übersetzt bedeutet dieses Wort „WISSEN“ oder „ERKENNTNIS“, doch es schwingt noch sehr viel mehr darin mit – nämlich dass man eine Reihe von Naturgesetzen gemeistert hat.
Stellen Sie sich vor, Sie betreten eine Werkstadt und kennen weder die Werkzeuge noch wissen Sie, was Sie damit anfangen sollen.
Beim Eintreten erfassen Sie alles auf einen Blick, doch die Feinheiten zu meistern, müssen sie eine Ausbildung machen.
Am Ende verlassen Sie die Werkstadt als neuer Mensch mit völlig veränderter Wahrnehmung.
So nimmt ein Musiker, der ein berühmtes Konservatorium besucht hat, die Töne im Radio über ein anderes Nervensystem auf als jemand, der seinen Abschluss als Elektroingenieur an einer technischen Universität gemacht hat.
Beide haben Vidya erlangt, jene Art von Wissen, in die man eher hineinwächst, als dass man es passiv aufnimmt.
Selbst Menschen, deren Vorstellung von Spiritualität weit auseinander gehen, ist das Streben nach Vidy gemein.
Sie wünschen sich, von einem Wissen verwandelt zu werden, das direkt von der Quelle kommt. Wo immer sie auch die Quelle sehen.
Die Unterschiede zwischen Menschen entstehen, wenn die Türen der Wahrnehmung geschlossen bleiben.
Dieser Zustand heißt Avidya oder Mangel an Bewusstsein.
Was es bedeutet, die Türen zu offen oder geschlossen zu halten, können Sie sich sicher etwas genauer vor Augen führen.
Die Auswirkungen auf das Unternehmertum, sind im Wandel, der schon seine ersten Blüten treibt.
Jeder entscheidet für sich, wann er sich dem Wandel anschließt, oder ihn ignoriert.
Dem Wandel ist es gleich.
Jeder der im Fluss (Flow) bleibt, hat es bequemer.
Der andere wird halt noch etwas seinen Leidensdruck erhöhen.